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Der Golden Retriever/ eine goldene Zeit?

Wir erkennen ihn direkt an seinen langen goldenen Haaren, dem grinsenden Gesicht oder dem fröhlich wedelnden Hundeschwanz. Er ist ein unfassbar intelligenter und anhänglicher Spielgefährte. Doch wo genau kommt er her unser Golden Retriever? Was macht ihn zu etwas so Besonderem?

Hiermit stelle ich euch Henry vor, einen „American Golden Retriever“, der uns heute ein wenig begleiten wird.

Inhalt:

Woher kommt unser goldener Freund?

Welche Eigenschaften besitzt er?

Golden Retriever! Aber welcher davon?

Pflege

Fazit

 

Woher kommt unser goldener Freund?

Der reinrassige Golden Retriever hat eine durchaus weitzurückführende Geschichte. Bereits Mitte des 19 Jahrhunderts begann man in Großbritannien eine Hunderasse zu züchten, die sich perfekt für die Jagd eignet. Diese sollte gehorsam und zuverlässig sein, ihr durfte Wasser für vorhandene Bäche und Flüsse nichts ausmachen und sie musste ein weiches Maul besitzen, um die Beute unbeschädigt zurückzubringen. Also machte es sich der Zuchthalter Dudly Majoriobanks zu Aufgabe, genau solch eine Rasse zu züchten, woraufhin er sich 1865 einen gelben Retriever und einem heute ausgestorbenen Tweed Water Spaniel kaufte. Im Laufe der Zeit wurde aus unserem Jagdhund, noch viel mehr wie nur zu einem weiteren Spürhund, einem Blindenführhund oder einem Rettungshund.

Welche Eigenschaften besitzt er?

Es hat sich herausgestellt das man einen Freund für das Leben fand und kann heute sagen, dass er ein sehr sanftes, ausgeglichenes und familienfreundliches Wesen ist. Anbei muss ich anmerken, dass er auch wie in Henrys Fall ein ziemlich aufgewecktes und vielleicht auch manchmal ein zu verfressenes Kerlchen sein kann. Viele Golden Retriever neigen dazu, zu schnell zu schlingen und riskieren dadurch eine Magenverdrehung. Als Ausweg dafür kann man sich Anti-Schling Fressnäpfe kaufen. Aber was kann uns Henry denn noch alles bieten?

Intelligenz:  Golden Retriever sind klug, sogar sehr klug. Aber wie Intelligent sind die Vierbeiner nun wirklich? Der Intelligenzliste des kanadische Psychologieprofessor Dr. Stanley Coren zufolge, liegt unser Vierbeiner auf Platz 4 der schlauesten Hunderassen weltweit.

Persönlichkeit: Genauer betrachtet sind sie loyale, zutrauliche Frohnaturen, was sie so einzigartig macht. Sie möchten an allem teilhaben -egal ob es das duschen, kochen oder auf der Couch sitzen ist. Welcher Hundebesitzer kennt ihn nicht, den allzeitbekannten Hundeblick, wenn man ihn für einen Moment alleine lässt. Aufgrund seiner doch ruhigen Charakterzüge ist er ideal als Begleithund, Ersthund oder sogar als Jagdhund geeignet, da sie besonders bei dem letzten Beispiel entschlossen, hartnäckig und ausdauernd sind.

Aktivität: Unser zuverlässiger Apportierhund ist heute in erster Linie ein geschätzter Familienhund. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass er ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde, weshalb er es gewohnt ist oft an der frischen Luft zu sein.  

Temperament: Golden Retriever sind sanftmütig und besonders leicht zu trainieren. Wichtig ist es, dass er von klein auf die richtige Erziehung bekommt.  Er zeigt besonders große Geduld mit Kindern und weiß, wie er seine Energie in Gegenwart von älteren oder gebrechlichen Menschen zügeln muss.

Golden Retriever! Aber welcher davon?

Britische Golden Retriever sind vor allem in Europa und Australien stark verbreitet. Das Zuchtziel ist ein symmetrisches, harmonisches Erscheinungsbild. Die Ohren sind mittelgroß, auf Augenhöhe. Die Augenlider, Iris und der Nasenschwamm haben kräftige Farben, wobei die Augen rund und dunkel sind. Er kann eine Fellfarbe in jedem Gold- oder Creme-Ton haben.

Amerikanische Golden Retriever sind schlanker, haben jedoch einen kräftigen koordinierten Gang. Sie besitzen dunkleres Fell mit verschiedenen Schattierungen. Im Trab haben sie einen geschmeidigen, kräftigen und gut koordinierten Gang. Das Idealgewicht der Rasse beträgt laut „American Kennel Club“ auf 30–34 kg für Rüden und 24–30 kg für Hündinnen fest.

Der kanadische Golden Retriever hat ein dünneres und dunkleres Fell und ist deutlich größer als die britischen oder amerikanischen Hunde. Dabei liegt das Gewicht bei Rüden zwischen 29 und 34 kg, beziehungsweise 27-32 kg bei Hündinnen.

Pflege

Das lange goldene Haar des Golden Retrievers, bedarf einer Menge an Pflege. Sie haaren das gesamte Jahr über, jedoch besonders stark während des Frühjahrs und Herbstes. Das tägliche Bürsten des Felles ist aufgrunddessen  wichtig und dringlichst zu raten.  Während der heißen Sommerzeit besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Vierbeiner zu scheren und ihm so die unerträgliche Hitze ein wenig zu erleichtern. Genauso wie bei Katzen sollte man stets darauf achten, das die Fußballen frei sind und der Hund einen festen Stand besitzt. Zu guter Letzt solte man auf saubere Ohren achten und diese regelmäßig säubern um Ohrmilben und damit verbundene Entzündungen zuvermeiden.

Fazit

Golden Retriever sind einzigartig und können Menschen verstehen wie kein anderer. Sie sind Frohnaturen, Schlauköpfe und bringen mit ihrer Persönlichkeit jeden einmal zum Schmunzeln. Sie haben ein geduldiges und liebenswürdiges Verhalten, welches sie zu unglaublichen Familientieren macht und besonders bei Kindern beliebt sind. Mit unseren Golden Retrievern ist langes, lustiges Leben vorprogrammiert.