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Charmante Chartreux alias Karthäuser Katze

Die Chartreux, deutsch „Kartäuser“ genannt, ist eine uralte französische Katzenrasse - vermutlich stammt sie bereits aus dem 14. Jahrhundert. Der Name ließ über die Jahre märchenhafte Geschichten über eine Verbindung der Katzen zum Kartäuserkloster entstehen. Es existieren allerdings keinerlei Aufzeichnungen oder sonstige Beweise, die diese Abstammung beweisen würden.

Sicher scheint jedoch, dass die Chartreux ihren Weg im Mittelalter über Syrien, Zypern und Malta nach Frankreich fand. Ihr dichtes, leicht wolliges und immer einfarbig graublaues Fell schützte sie in den Gebirgen des Mittleren Orients vor der Kälte. Haarausfall ist für eine Chartreux übrigens bis auf die Haarwechselperioden im Frühjahr und Herbst meist ein Fremdwort.

Die Chartreux - anmutig und grazil

Die muskulöse und widerstandsfähige Vertreterin ihrer Rasse wirkt trotz ihrer Größe harmonisch und außerordentlich geschmeidig. Die Kater sind oft deutlich größer als die weiblichen Tiere und können locker sieben bis acht Kilogramm auf die Waage bringen. Sie sollten möglichst wöchentlich mit einer weichen Bürste gegen den Strich gebürstet werden. Viele Chartreux lassen sich ohne Schwierigkeiten an Leine und Geschirr gewöhnen und ausführen. Dies mag auch der Grund sein, weshalb man sie "Hundskatze" (franz.: "chat de chien") nennt. Eine große Auswahl an passendem Zubehör für ausgiebige Spaziergänge finden Sie in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt.


Die Chartreux fasziniert durch ihre Intelligenz und Schönheit. Ein Blick aus den großen bernsteinfarbenen Augen ist unvergesslich – garantiert! Kein Wunder, dass sich französische Züchter ab 1920 aktiv um die Rasse bemühten. Bereits 1931 wurden diese Anstrengungen auf einer Pariser Katzenausstellung mit Erfolg gekrönt. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Zucht, und nach dem Krieg kreuzte man die Chartreux mit graublauen Britisch-Kurzhaar-Katzen (BKH). 


Seit 1977 werden sowohl die BKH als auch die Chartreux wieder als eigenständige Rassen geführt. Die Chartreux ist heute wie früher ein charmanter, unkomplizierter und ruhiger Freund auf vier Samtpfoten, der die Abwechslung schätzt.


Weitere Katzen-Steckbriefe

Perserkatze

Seidiges Fell, mystische Augen, eine Stupsnase zum Verlieben und ein freundliches und genügsames Wesen, das jeden in den Bann zieht – dies lässt bereits erahnen, warum diese Rasse heute zu den populärsten der Welt gehört. Doch bei all dem Wissen, das wir heute zu den Tieren und ihrer Haltung haben, kennen die Lösung des einen oder anderen ungelüfteten Geheimnisses wohl nur die Tiere selbst.

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Norwegische Waldkatze

Norwegische Waldkatzen zählen zu den größten Hauskatzenarten der Welt. Die Größe und der Name können aber täuschen. Die Tiere sind alles andere als erbarmungslose Jäger; vielmehr spiegelt sich in ihrer imposanten Erscheinung auch das große Herz der Tiere wieder, das sie zu beliebten Familienkatzen macht. Zu danken ist dafür Mutter Natur, denn sie hat vermutlich den größten Einfluss auf die Entstehung dieser Rasse ausgeübt.

 

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Britisch Kurzhaar

Kurzes, elegantes Fell und ein aussagekräftiger Blick der dunkelorangefarbenen Augen – auch wenn sie es durchaus sein könnte, ist die Britisch Kurzhaarkatze alles andere als arrogant. Mit ihrem gemütlichen und freundlichen Wesen ist sie der ideale Kuschelpartner für verregnete Tage auf der Couch. Diese sollte sie ja auch zur Genüge aus ihrer ursprünglichen Heimat kennen.

 

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