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Goldig - die Goldammer

Die Goldammer (Emberiza citrinella) gehört zur familie der Ammern. In europa ist sie die häufigste Ammer. An den Rändern von Dörfern kann man bisweilen größere Gruppen antreffen. Während der Brutzeit lebt sie allerdings territorial.

Die Goldammer kann 16 bis 17 cm groß werden und erreicht ein Gewicht von etwa 25 bis 30 Gramm. Während der Brutzeit putzt das Männchen sich heraus: Es hat ein gelbes Prachtkleid, einen leuchtend gelben Kopf mit einigen bräunlichen Streifen. Die Oberseite des Körpers ist braun mit dunkleren Längsstreifen. Die Weibchen sind wie meist im Tierreich unscheinbarer. Ihr Fell ist grünbraun, mit gelben Akzenten an Kehle und Unterseite.Der Gesang des Goldammer-Männchens ähnelt einem "ziziziziziziziii-düh". So lockt er das Weibchen an, dem er Grashalme präsentiert. Damit möchte er sie zum gemeinsamen Nestbau anregen. Das Nest bauen sie dann direkt am Boden oder in den bodennahen Bereichen von Hecken und Sträuchern. 

Lebensraum der Goldammer

Von Mittelskandinavien bis Nordspanien, Süditalien, Griechenland bis zur Ukraine und von Irland bis nach Asien hinein - die Goldammer hat ein großes Verbreitungsgebiet. Sie leben in Kulturlandschaften mit Feldgehölzen, Hecken und Büschen. In ländlichen Gebieten und in der Feldflur ist die Wahrscheinlichkeit am größten, ihnen zu begegnen. Auf dem Speiseplan dieser Vögel stehen hauptsächlich feine Sämereien und milchreife Getreidekörner. Nestlinge ernähren sich zum Beispiel von Wirbellosen, Spinnen oder Käfern.


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