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Aquarienfische: Beliebteste Fischarten und Ihre Eigenschaften

Im Wasserstrom wiegende Pflanzen und ein buntes Treiben von verschiedenen Zierfischen: Aquarien entführen den Betrachter in die farbenfrohe Welt der Flüsse, Seen und Meere. Dabei entscheidet die Wahl der Aquarienfische, wohin die Reise geht. Folgen Sie dem leuchtenden Paradiesfisch in die Gewässer Asiens oder dem Diskusfisch in die Unterwasserwelt Südamerikas. ZOO & Co. gibt Ihnen einen Überblick über die Vielfalt der Aquarienfische und erklärt Ihnen, welche Fische Sie gemeinsam halten können. Erschaffen Sie eine einzigartige Aquarienlandschaft mit Fischen aus aller Welt!

Die beliebtesten Aquarienfische im Überblick

Buntbarsche

Buntbarsche gehören zu den attraktivsten und artenreichsten Fischfamilien. In den folgenden Beiträgen stellen wir Ihnen einige der beliebtesten Buntbarsch-Arten vor, die Sie als Zierfische im Aquarium halten können.

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Karpfenfische

Wer unter Karpfenfischen (Cyprinidae) nur den Karpfen als Speisefisch, Goldfische oder die beliebten Koi-Karpfen als Zierfische vermutet, der unterschätzt die Artenvielfalt der beeindruckenden Großfamilie. Erfahren Sie bei ZOO & Co.mehr über die verschiedenen Karpfenfische!

Zu den Karpfenfischen

Labyrinthfische

Ob Siamesischer Kampffisch, Zwergfadenfisch oder Blauer Fadenfisch – alle haben eins gemeinsam: Mit ihrem „Labyrinth“ genannten Organ können sie Luftsauerstoff atmen und sind daher nicht ausschließlich auf ihre Kiemen angewiesen. Aquarianer sind aber noch aus anderen Gründen von den Atemkünstlern begeistert – erfahren Sie jetzt warum.

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Welse

Welse sind sehr beliebte Aquarienfische: Sie ernähren sich von Algen und können gut mit anderen Fischen zusammenleben. Welche Welsartige für ein Aquarium in Frage kommen und wie man sie hält, erfahren Sie hier.

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Salmler

Mit mehr als 1900 bisher bekannten Arten bilden die Salmler eine der größten Ordnungen der Süßwasserfische. Vom Speisefisch bis hin zum farbenprächtigen Zierfisch – die zahlreichen Salmler-Arten lassen keine kulinarischen und zoologischen Wünsche offen. 

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Grundelartige

Mit einem weltweiten Spektrum von etwa 2.500 Arten zählt die Ordnung der Grundelartigen (Gobiiformes) zu der Gruppe der Barschverwandten. Wie der Name der Zwerggrundel beispielhaft andeutet, handelt es sich bei den Grundelartigen überwiegend um kleine Fische. Allerdings gibt es auch Ausnahmen wie die Marmorgrundel. Diese kann bis zu 65 cm lang werden.

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Eintauchen: Vielfalt der Aquarienfische

Im kühlen Nass fühlen sich zahlreiche Fischarten wohl, die es sich auch gern in einem Aquarium gemütlich machen. Diese stellen allerdings verschiedene Anforderungen an ihren Lebensraum und ihre Haltung. Lassen Sie sich von uns die grundsätzlichen Unterschiede zeigen:

Meerwasser- und Süßwasserfische

In den weiten Ozeanen und den verwinkelten Korallenriffen vor den Küsten tummeln sich mannigfaltige Fischarten. Besonders die exotischen Tropenfische in schillernden Farben und ausgefallenen Mustern haben es den Aquaristen angetan. Gestreifte Clownfische und leuchtend blaue Doktorfische sind jedoch an die Weite des Meeres gewöhnt und benötigen große Becken mit genug Platz für ausgiebige Schwimmrunden.

Außerdem sind Salzwasserfische empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und der Zusammensetzung des Wassers. Ein Meerwasseraquarium muss die Wärme und den Salzgehalt des Wassers konstant halten und über eine aufwendige Filterfunktion verfügen. Deshalb ist das Halten von Aquarienfischen aus dem Meer eher für erfahrene Aquaristen geeignet.

Süßwasserfische hingegen sind leichter zu halten und fühlen sich auch bei Einsteigern wohl. Auch hier finden sich tropische Süßwasserfische wie Diskusfische oder Schwertträger, die für Farbtupfer im Wasser sorgen. Meistens sind Zierfische aus Seen und Flüssen etwas kleiner als ihre Vertreter im Ozean, sodass ein kleineres Aquarium ausreicht.

Raubfische und Friedfische

Behutsam gleiten sie durch das Wasser auf der Suche nach Beute: Raubfische wie Tigerbarsche und Raubkugelfische sorgen für einen besonderen Anblick im Aquarium. Die eindrucksvollen Tiere können aufgrund Ihrer Ernährung jedoch vorwiegend in Artbecken gehalten werden, sodass die Tiere außerhalb der Fütterung mit Lebendfutter unter sich sind. Lediglich größere und verteidigungsstarke Friedfische sollten Ihnen Gesellschaft leisten.

Friedfische ernähren sich nicht von ihren Artgenossen oder Säugetieren, sondern greifen in der freien Natur auf Insektenlarven, Würmer und Algen zurück. Bei der Fütterung im Aquarium geben sich die genügsamen Zierfische auch mit Trockenfutter wie Pellets und Flockenfutter zufrieden. Diese Aquarienfische können auch im Gemeinschaftsbecken leben und geben mit einer Mischung aus Guppys, Neon-Salmlern und Platys ein farbenprächtiges Bild ab.

Schwarmfische und Einzelgänger

Manche Fischarten benötigen die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Während für Goldfische kleine Gruppen ab drei Exemplaren genügen, benötigen andere Arten wie der Sumatrabarbe ganze Schwärme von mindesten zehn Exemplaren. Auch Paarkonstellationen sind möglich. So kann der Siamesische Kampffisch nur allein oder in einem Paar von einem Männchen und einem Weibchen gehalten werden. Denn die männlichen Exemplare mit der farbenprächtigen Flosse zeigen untereinander besonders aggressives Verhalten.

Bei Haremsfischen wie dem Paradiesfisch oder dem Zwergfadenfisch lebt ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen in einem Schwarm. Letztlich gibt es auch Aquarienfische, die sie problemlos allein halten können. Dazu zählt zum Beispiel der Schwielenwels.

Vergesellschaftung: Welche Fischarten passen zusammen?

Wer gern verschiedene Aquarienfische halten möchte, sollte darauf achten, dass die unterschiedlichen Tiere ähnliche Ansprüche an ihre Umgebung stellen. Welche Wassertemperatur bevorzugen die Fische? Wie sieht die optimale chemische Zusammensetzung des Wassers aus? Und wie sollte das Aquarium für eine natürliche Umgebung eingerichtet sein?

Setzen Sie außerdem einen Schwarm nicht mit mehreren weiteren Schwärmen in ein kleines Becken. Geben Sie lieber einem einzelnen Schwarm genügend Platz zur Entfaltung und setzen Sie Paarfische oder Einzelgänger dazu. Vergesellschaften Sie zum Beispiel ein Harem roter Zwergfadenfische mit einem türkisfarbenen Paar Schmetterlingsbuntbarsche.

Beachten Sie bei der Vergesellschaftung auch die Schwimmhöhen Ihrer Schützlinge. Einige Fische halten sich eher in Bodennähe auf, andere verstecken sich zwischen Pflanzen und Oberfläche, während wieder andere Freiraum in der Mitte des Beckens benötigen. Am besten leben Zierfische mit unterschiedlichen Schwimmhöhen zusammen. So kommen sich die verschiedenen Arten selten in die Quere.

Hilfe bei der Auswahl von Aquarienfischen

Wir beraten Sie gern bei der Zusammenstellung Ihres Aquariums – vor Ort und online. Die ZOO & Co.-Mitarbeiter helfen Ihnen bei der Wahl Ihrer Aquarienfische und bei der Ausstattung des Beckens. Wenn Sie sich vor dem Kauf informieren möchten, finden Sie bei uns Ratgeber zur Einrichtung eines Aquariums sowie zur Pflege von Fischen und anderen Aquarienbewohnern. Gestalten Sie Ihre persönliche Unterwasserwelt!


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